Integration

Inklusion

Inklusion wird als Begriff synonym mit „volle gesellschaftliche Teilhabe“ gebraucht und ist nach dem UNESCO-UN-Komitee für die Rechte des Kindes „ein niemals endender Prozess, bei dem Kinder und Erwachsene mit Behinderung die Chance bekommen, in vollem Umfang an ALLEN Gemeinschafts-
aktivitäten teilzunehmen, die auch nicht behinderten Menschen offenstehen.“  Inklusion bedeutet, Kinder mit Behinderung in einem Kindergarten zu betreuen, bilden und zu fördern, den sie besuchen würden, wenn sie keine Behinderung hätten.

Die Kindertageseinrichtung ist die erste Bildungsinstitution im Leben eines Kindes, in der sich die Möglichkeit des gemeinsamen Aufwachsens und Lernens von Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen bietet. In der täglichen Arbeit in den FRÖBEL-Einrichtungen gelten für alle Kinder – unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, Sprache oder ihres Geschlechts – die gleichen Rechte. Dies entspricht einem modernen gesellschaftlichen Verständnis, dessen zentrales Merkmal Heterogenität als Lebensrealität ist. Die bei FRÖBEL gestaltete inklusive Pädagogik bedeutet, in einer von Vielfalt und Verschiedenheit geprägten Lernumgebung, die Bildungs- und Entwicklungsprozesse aller Kinder zu unterstützen. Jedes Kind wird bei FRÖBEL gemäß seinen individuellen und damit unterschiedlichen Voraussetzungen, Bedürfnissen und Ressourcen gefördert, in dem diese den Ausgangspunkt für die individuell gestalteten Bildungsprozesse jedes Kindes bilden.

Kinder mit besonderen Bedürfnissen erhalten die notwendige Unterstützung, um ein gleichberechtigter Teil der Kindergruppe zu sein.

In unserem Kindergarten setzen wir inklusive Grundsätze ebenso um wie ein gelebtes Mitspracherecht der Kinder, Schutz vor Misshandlung und Gewalt sowie die Rechte der Kinder auf Bildung und Spiel. Damit schließen wir uns den im Index für Inklusion formulierten Kernaussagen und den international anerkannten Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention an.

Wir gestalten unseren Kindergarten und unsere pädagogische Arbeit so, dass jedes Kind ohne sozialen Ausschluss und ohne persönliche Etikettierung als „defekt“, „abweichend“ oder „behindert“ seinen individuellen Voraussetzungen gemäß umfassend betreut und gefördert wird.