Hamburger Bildungsempfehlungen

Die Bildungsbereiche der Hamburger Bildungsempfehlungen geben der Bildungsarbeit einen Rahmen und sind nicht losgelöst voneinander zu betrachten. Mit der grundlegenden konzeptionellen Orientierung am Ansatz der offenen Arbeit im Kindergarten gelingt es in besonderer Weise, die Kernpunkte der Hamburger Bildungsempfehlungen zu realisieren. In deren Mittelpunkt steht die Orientierung an der Lebenswelt des Kindes und an kindlichen Aneignungsprozessen. Frühkindliche Bildungsprozesse sind an das unmittelbare Erleben des Kindes in seiner Lebenswelt gebunden.

Die Bildungsbereiche umfassen dabei:

  • Körper, Bewegung und Gesundheit
  • Soziale und kulturelle Umwelt
  • Sprache, Schriftkultur & Medien
  • Bildnerisches Gestalten
  • Musik
  • Mathematik
  • Natur-Umwelt-Technik.

Wir verstehen kindliche Bildung als einen Prozess, der sowohl das Entwickeln sozialer und emotionaler Kompetenzen als auch das Ausbilden motorischer, sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten umfasst. Bildungsprozesse von Kindern sind komplexe und ganzheitliche Prozesse, an denen Sinnesorgane, Körper, Sprache, Gefühle, Denken und Erinnerung beteiligt sind.

Diese Bildungsprozesse vollziehen sich bei Kindern vor allem im Spiel. Wenn Kinder spielen, dann ist das nicht nur Spielerei, sondern vielmehr die Gelegenheit sich auszuprobieren, eigene Grenzen zu erfahren und mit anderen – Kindern und Erwachsenen – in Kontakt zu treten.

Unsere pädagogischen Fachkräfte sehen ihre Aufgabe darin, auf die Kinder abgestimmte Bildungsanlässe und Lernsituationen zu schaffen und so jedes Kind in seiner individuellen Entwicklung zu unterstützen.

FRÖBEL wird die Umsetzung und Anwendung der Hamburger Bildungsempfehlungen, insbesondere der Qualitätskriterien, durch kontinuierliche Fortbildung der ErzieherInnen und eine enge Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden forcieren.